Application Approved

„Dear … Your application for Visa has been approved.“ Heute gabs eine Mail aus Uganda. Mein Visaantrag wurde bearbeitet und genehmigt. Hurra! Und ich dachte schon, ich muss hier bleiben. Der Antrag meines Mannes wurde nämlich gestern schon genehmigt.
Seit Juli  2016 kann man den Visaantrag nur noch über ein neues Internetportal (sh. Linkliste) stellen. Neben den Angaben zur eigenen Person, zum Grund des Aufenthalts usw. muss man außerdem Dokumente mit hochladen: Reisepass, Lichtbild, Impfpass mit Gelbfieberimpfung. Das haben wir am Sonntag erledigt. Und heute kam dann die E-Mail, dass mein Antrag genehmigt wurde, natürlich vorbehaltlich des Rechts, die Einreise vor Ort zu verweigern. Aber davon gehen wir erstmal nicht aus.
Als Anlage war der E-Mail eine Bescheinigung beigefügt, die man zwingend mitnehmen soll um sie bei der Einreise vorzuzeigen inkl. der oben bereits genannten Dokumente und dem Passfoto. Die 50 USD für das Visum sind ebenfalls vor Ort zu zahlen.
Damit sind wir wieder einen Schritt weiter. Morgen starte ich einen neuen Versuch in Sachen Impfen. Mein Arzt hat nun doch noch Impfstoff aufgetrieben …

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Buhoma – wir kommen!

„…ihr seid nun stolze Besitzer zweier Gorilla Trekking Wildlife Cards for Buhoma … Wir starten dann mal die Suche nach den letzten Unterkünften. Liebe und jetzt entspanntere Grüsse…“

So! Perfekt – meine Schwester konnte 2 Gorilla Permits ab Buhoma (im Norden des Bwindi Nationalparks) ergattern. Wir mussten unsere Route dafür zwar noch ein wenig ändern und fahren nun schon direkt am Tag nach unserer Ankunft los, aber was soll´s.

Hier ein kleiner Ausblick auf das, was uns beim Gorilla Trekking erwartet: https://www.youtube.com/watch?v=-e7e4_pNsxk Wir sind wirklich sehr sehr gespannt und freuen uns riesig darauf!

 

Impfungen

Nachdem ich ja als erstes die zur Einreise erforderliche Gelbfieberimpfung bereits abgehakt habe, war ich gestern beim Arzt und wollte den Rest erledigen. Und zwar Hepatitis A und die Kombiimpfung Tetanus/Diphterie/Polio/Keuchhusten. Als totaler Impflaie habe ich gedacht, ich gehe zum Arzt und „zack“. Falsch gedacht.

Das Präparat für die Hepatitis A -Impfung muss ich mir in der Apotheke besorgen, dafür habe ich ein Rezept erhalten. Und der Kombiimpfstoff für bzw. gegen den Rest scheint in Deutschland aktuell sehr rar zu sein, zumindest hat mein Arzt ihn nicht vorrätig und auch die Apotheke, mit der er zusammenarbeitet, hat ihn nicht. Nun versucht man, ihn zu organisieren und ich darf mich nächste Woche nochmal melden. Na, mal abwarten.

Für die Malariaprophylaxe hat er mir Malarone verschrieben. Wobei ich entweder die Möglichkeit habe, das Präparat durchgängig zu nehmen oder es auf stand by mitzunehmen und nur bei Bedarf anzuwenden. Das muss ich mir nochmal überlegen. Auf jeden Fall werden wir uns noch grosszügig mit Mückenschutzmittel eindecken und zwar welchem, das DEET enthält. Dazu bei Gelegenheit mehr …

 

 

Berggorillas im Bwindi-Nationalpark

Der Bwindi-Nationalpark ist einer von zwei Nationalparks in Uganda, in dem Berggorillas leben und zwar ungefähr die Hälfte der weltweiten Population. Bestimmte Gorillagruppen können täglich von maximal 8 Personen für 1 Stunde „besucht“ werden.
Für dieses Gorillatracking gibt es mehrere Ausgangspunkte, die sich rund um den Nationalpark verteilen. Da die dortigen Pistenverhältnisse lange Anfahrtszeiten bedingen, macht es Sinn, sich eine Unterkunft in der Nähe seines Startortes zu suchen, denn das Tracking beginnt bereits morgens um 8:30 Uhr und lange Anfahrten direkt vorher sind vermutlich nicht das, was man sich wünscht.
Stand gestern gibt es gute Nachrichten: für 3 der 4 Startorte gibt es rund um unseren Wunschtermin noch so genannte „Permits“ – WOW!
Nun müssen wir fix entscheiden, von wo aus wir starten wollen und uns die Ticktes sichern. Mehr dazu in Kürze!

Reiseroute nochmal eingedampft

Nach der ersten Grobplanung der Reiseroute haben wir heute erfahren, dass diese wohl auch noch zu ambitioniert und nicht schaffbar war. Anscheinend sind die Entfernungen in vielen Teilen – natürlich insbesondere in den Teilen des Landes, in die wir reisen  wollen – nicht zu unterschätzen was die Fahrtzeiten anbelangt. Meine Schwester und mein Schwager haben heute jemanden getroffen, der ortskundig ist und die aktuellen Zustände der Strassen und Pisten kennt … nun denn .. morgen abend wissen wir ggf. schon mehr, was das Gorilla Permit anbelangt und dann können wir ganz  konkret planen. Wenn etwas mehr feststeht, gibts die Route dann auch hier …

Gelbfieberimpfung

Weiter gehts mit den Reisevorbereitungen – heute war die Gelbfieberimpfung dran. Für mich als Nichtimpferin die grösste Herausforderung. Aber gut, ich habs überlebt (knapp und bisher) und gehe einfach mal davon aus, dass es keine weiteren Nebenwirkungen geben wird … Musste sein, denn:  Ohne Gelbfieberimpfung keine Einreise. Außerdem sehe selbst ich ein, sich für die Einreise in ein Land, in dem es Gelbfieber gibt, impfen zu lassen … was übrigens nicht bei jedem beliebigen Arzt geht, sondern nur bei extra zugelassenen Gelbfieber-Impfstellen – wie zum Beispiel unserem Gesundheitsamt. Den nigelnagelneuen gelben Impfausweis gabs auch direkt. Nächste Woche ist mein Mann auch dran, anschliessend können wir dann über das Visaportal unser Visum beantragen. Dort muss man nämlich schon nachweisen, dass man gegen Yellow Fever geimpft ist …

Internationaler Führerschein

Nachdem nun irgendwie klar war, dass ich zwischendurch in Uganda Autofahren werde (bei den Straßen- bzw. Pistenverhältnissen wird mir als Beifahrerin vermutlich schrecklich übel, vom Rücksitz wollen wir mal besser gar nicht sprechen) war genauso klar, dass ich mir einen internationalen Führerschein organisieren sollte. Der wird gegen gar nicht so schrecklich viel Geld direkt ausgestellt und hat den Platz direkt auf einem Reisepass bekommen.

Reiseroute grob geplant

Okay, etwas mehr als zwei Wochen sind nicht soooo schrecklich lang für ein Land, in dem es viele Nationalparks gibt und Kilometer nicht in gewohnter Geschwindigkeit zurückgelegt werden können. Die erste Grobplanung unserer Reiseroute steht und nun hängt die weitere Planung davon ab, ob wir die so genannten Gorilla-Permits bekommen – die Berechtigungen, an einem Gorilla-Tracking teilzunehmen. Daumen drücken!